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Ausgabe: Mo, 06.03.2026

Liebe Leser

Auf dieser Seite findet ihr jede Woche am Montag Neuigkeiten und Interessantes aus der KYBURZ-Welt.

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Das Redaktionsteam

Auch auf Sylt fährt man DXP. Ein autonomer KYBURZ-Gabelstapler im Praxistest in Deutschland und eRods am Slalom Driving in Österreich. Eine langjährige Partnerschaft besteht zwischen KYBURZ und der Stiftung IWAZ. KYBURZ veröffentlich ihren Nachhaltigkeitsbericht. Kuno Stürzinger erklärt, wie er Lernende auf ihrem Weg begleitet.

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Sende uns hier deine Vorschläge:

Foto der Woche: Ein DXP auf Sylt

Der DXP ist das ideale Fahrzeug für die Mitarbeiter des deutschen Gastronomieunternehmens GOSCH auf Sylt.

Autonomer KYBURZ-Gabelstapler im Praxistest

Bei umfangreichen Tests eines komplett autonom fahrenden, 3,5 t schweren KYBURZ-Gabelstaplers direkt beim Kunden in Deutschland hat unser Forschungsteam den gesamten Testplan in 3,5 intensiven Tagen erfolgreich abgearbeitet und dabei über 130 verschiedene Testläufe durchgeführt.

Zum Einsatz kam ein aufgebautes Funktionsmodell, mit dem eine umfassende Liste von Abnahmetests unter realen Bedingungen geprüft wurde. Das gesamte Forschungsteam war vor Ort im Einsatz. Durch eine starke Vorbereitung, enge Zusammenarbeit und hohe Flexibilität im laufenden Betrieb konnten sämtliche Tests erfolgreich bestanden werden, auch die sehr anspruchsvollen.

Die Ergebnisse bestätigen den eingeschlagenen Entwicklungsweg und geben dem Team zusätzliche Sicherheit für die nächsten Schritte. Entsprechend ist die Stimmung hervorragend und die Motivation gross, den letzten Abschnitt in Richtung Produktisierung mit voller Energie anzugehen.

Ziel ist klar: Im Sommer soll der erste seriennahe Stapler aufgebaut und an den Kunden übergeben werden.

Beim Kunden vor Ort: Der orange Zylinder ist ein Testobjekt, das nicht überfahren werden darf.
Das Forschungsteam vor den Tests

Erfolgreicher Saisonstart der eRod Enthusiasten 2026

Am 4. April 2026 fand in Röthis (Österreich) der Auftakt zur neuen Slalom-Saison statt. Sechs KYBURZ eRod Fahrer gingen in der Klasse der alternativen Antriebe an den Start und zeigten starke Leistungen.
 
Die Bedingungen präsentierten sich wechselhaft, was den Fahrern zusätzlich einiges abverlangte. Dennoch überzeugten die eRods mit schnellen und konstanten Zeiten sowie hoher Zuverlässigkeit. Alle Teilnehmer konnten sich im Feld sehr gut behaupten und lieferten einen gelungenen Saisonstart ab.
 
Standesgemäss reisten die eRod Fahrer auf eigener Achse an – die gemeinsame Anfahrt war dabei bereits Teil des Erlebnisses. Im Gegensatz dazu wird ein Grossteil der übrigen Fahrzeuge am Event per Anhänger transportiert.
Neben dem sportlichen Teil stand auch der Austausch unter den Fahrern im Mittelpunkt.
 
KYBURZ gratuliert allen Fahrern herzlich und freut sich auf weitere spannende Events in der Saison 2026.

IWAZ betreut seit 24 Jahren KYBURZ-Fahrzeuge

Letzte Woche holte Mario Del Rio, Rehatechniker beim IWAZ, einen DX2 aus dem Service ab. Die Mitarbeiter von IWAZ-RehaTech bieten Beratung, Verkauf, Service, Reparatur und Schulung im Bereich der Hilfsmittel für Mobilität. Der erste Kontakt zwischen KYBURZ und IWAZ entstand im Jahr 2002.

Im Lauf von Beratungen vermittelten die IWAZ-Berater wiederholt KYBURZ-Fahrzeuge. Die Mobilität steht auch nach einer Versorgung im Zentrum. Ob Rollstuhl oder Elektrofahrzeug: Die IWAZ-Mitarbeiter sorgen sich um Service und Reparaturen. Bei KYBURZ-Fahrzeugen erledigen sie kleinere Reparaturen in der eigenen Werkstatt, stehen grössere Arbeiten an, kommen die Fahrzeuge in der KYBURZ-Werkstatt nach Embrach.

Die Stiftung IWAZ betreibt in Wetzikon im Zürcher Oberland neben einem Wohnheim für körperlich und geistig Behinderte auch ein Restaurant, Produktionsstätten und eine Rehatechnik-Abteilung.

Die Stiftung bietet auf ihrem Areal in Wetzikon Wohn-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung

Nachhaltigkeit bei KYBURZ – was mir wichtig ist - von Martin Kyburz

Wenn wir bei KYBURZ über Nachhaltigkeit sprechen, dann geht es für mich nicht um ein Schlagwort oder einen Bericht. Es geht darum, wie wir jeden Tag arbeiten und welche Wirkung wir mit dem haben, was wir tun.

Unser neuer Standort in Embrach ist dafür ein gutes Beispiel. Wir produzieren mit unserer Photovoltaikanlage mehr Strom, als wir selbst brauchen, und haben mit der Umstellung auf Fernwärme einen weiteren Schritt weg von fossilen Energien gemacht. Das sind für mich wichtige und klare Schritte in die Zukunft.

Besonders stolz bin ich auf unsere Produkte. Unsere Fahrzeuge haben im letzten Jahr rund 14’871 Tonnen CO2 eingespart. Gleichzeitig versuchen wir, sie möglichst lange im Einsatz zu halten. Wenn ein Fahrzeug bei einem Kunden nicht mehr gebraucht wird, bekommt es bei uns oft ein zweites oder sogar drittes Leben. Und wenn das nicht mehr möglich ist, sorgen wir dafür, dass die Materialien wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Unsere Recyclinganlage erreicht dabei über 91 % Rückgewinnung.

Nachhaltigkeit hat für mich aber auch mit Menschen zu tun. Wir investieren bewusst in unsere Mitarbeitenden, fördern Weiterbildungen und schaffen Rahmenbedingungen, in denen sich jeder entwickeln kann. Gleichzeitig leisten wir mit unseren Fahrzeugen einen weiteren Beitrag zur Gesellschaft, indem wir älteren Menschen Mobilität und damit Selbstständigkeit ermöglichen.

Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Ich bin genauso überzeugt, dass wir noch besser werden können. Genau daran arbeiten wir – Schritt für Schritt.

Kuno Stürzinger begleitet Lernende bei KYBURZ

Regelmässig ist Kuno Stürzinger bei KYBURZ anzutreffen. Er begleitet Lernende im Haus. Kuno hat viele Jahre Erfahrung u.a. als Leiter der Stiftung Märtplatz. Das Coaching von Jugendlichen ist eine seiner Stärken. Die Begleitung von Menschen im Arbeitskontext, die Führung und Weiterentwicklung von Organisationen sind weitere Kompetenzen.

«Durch die Gespräche können sich Lernende bewusster definieren und auch positionieren. Sie kennen ihre Aufgabe und Rolle und wissen, was sie leisten müssen und wie sie mit ihren Vorgesetzten kommunizieren,» beschreibt Kuno die Ziele. Die Begleitung betrifft jedoch durchaus auch persönliche Themen.

Mittlerweile begleitet Kuno Stürzinger auch Bereiche in der KYBURZ-Organisation und versucht zu erfassen, ob sie sinnvoll aufgestellt sind. «Meine eigene Führungserfahrung erachte ich als hilfreich, um als Coach tätig sein.»

Kuno beschäftigt sich mit diversen Themen. Meist steht die Berufsbildung im Zentrum. Er unterstützt eine Organisation im Fundraising, leitet Seminare und hat ein Mandat als Vorstandsmitglied in einer Sozialfirma.

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